Volkspartei AfD – Der Lohn für inhaltliche Vielfalt

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Es hat alles nichts genützt: Die Diffamierungen und künstlich hochgejazzten Skandälchen in den Medien, der Hohn und Spott seitens aller anderen Parteien im Landtag, sowie die durchgängige Praxis, sämtliche Initiativen der AfD im Schweriner Parlament abzulehnen und zu sabotieren – die Wähler bleiben der politischen Alternative zur herrschenden Einheitsfront aus SPD, CDU und Linkspartei treu. Hätten die Bürger auch nur eine annähernde Vorstellung davon, mit welcher unglaublichen Arroganz und Überheblichkeit die Protagonisten der genannten Blockparteien in den vergangenen Monaten der AfD-Fraktion gegenüber auftraten, die Umfrageergebnisse (siehe hier: http://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/so-wuerde-mecklenburg-vorpommern-heute-waehlen-2329370107.html) würden wohl noch etwas mehr zu Gunsten letzterer ausgefallen sein. Hochmut kommt vor dem Fall, weiß der Volksmund, und so wird es auch dieses Mal sein. Doch einstweilen sind wir als AfD mit 22 Prozent als Ausgangsbasis für den Bundestagswahlkampf durchaus zufrieden.

Es ist freilich nicht nur die Strategie unserer Gegner grandios gescheitert, sondern auch und vor allem unsere eigene Vorgehensweise erfolgreich aufgegangen. Die Landtagsfraktion hat bewiesen, dass sachliche und konstruktive Oppositionsarbeit vom Wähler belohnt wird. Auf offener Bühne ausgetragene Fehden und Intrigen, Macht- und Richtungskämpfe sind weitgehend unterblieben, auch wenn jede kleine Meinungsverschiedenheit von den Medien zur unmittelbar bevorstehenden Spaltung der Fraktion hochgejubelt wurde. Ferner hat der eher im Hintergrund wirkende, zügig und mit glücklicher Hand zusammengestellte, Mitarbeiterstab ganz entscheidend zur Professionalisierung der Fraktion beigetragen. Authentische Abgeordnete und hochmotivierte Mitarbeiter sind unverzichtbare Zutaten für eine erfolgreiche Parlamentsfraktion.

Angesichts der Debatten, welche in anderen Landesverbänden sowie auf Bundesebene immer wieder geführt werden, lässt sich aus den Ergebnissen der aktuellen Umfrage aber auch eine weitere elementare Lehre ziehen: Die AfD in Mecklenburg-Vorpommern kommt bei den Wählern deshalb so gut an, weil sie glaubhaft die gesamte inhaltliche Breite repräsentiert, für die eine Partei rechts der Mitte politische Heimat sein sollte. Das bürgerlich-liberale Lager hat in der Nordost-AfD ebenso seinen Platz wie der nationalkonservative Flügel und wirtschaftsorientierte Konzepte schließen ein Streben nach sozialer Gerechtigkeit nicht aus. Alles das gemeinsam versetzt uns als Partei in die Lage, Mecklenburg-Vorpommern neu zu denken und möglichst viele Menschen zum mitmachen zu animieren. Wenn wir auf diesem guten Wege weiter voranschreiten, wird sich die AfD in unserem schönen Bundesland als neue, moderne und zukunftsorientierte, gleichzeitig aber auch identitäts- und traditionswahrende Volkspartei fest etablieren können.

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