Die wahren Erben des 20. Juli

Veröffentlicht am

Jahr für Jahr marschierte die politbürokratische Funktionselite der DDR samt Untertanen am 17. Januar durch Ostberlin und gab vor, damit die kommunistischen Säulenheiligen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg zu ehren. Durcheinandergebracht wurde das Ritual ausgerechnet durch einen Ausspruch, den Luxemburg so zwar nie gemeint hatte, der aber dennoch die Verlogenheit der staatsoffiziellen Grabhuldigung vor aller Welt offenbarte. Dass Freiheit immer die Freiheit der Andersdenkenden sei, hatten Dissidenten um Vera Lengsfeld auf ein Pappschild gemalt und durch die Zitation der Mater Dolorosa des deutschen Kommunismus höchstselbst ihre Verhaftung sowie anschließende Ausbürgerung provoziert. Es war dies ein weiterer Meilenstein auf dem Wege zum Untergang des ersten und letzten deutschen Arbeiter- und Bauernstaates. Der letzte, weil es bald weder Arbeiter noch Bauern geben wird und sie deshalb auch keinen eigenen Staat mehr brauchen. Immer existieren wird freilich die Lüge, auf die jedes nicht-demokratische System allenthalben gebaut ist.

Genau heute, wie an jedem 20. Juli zuvor, wird sich die Funktionselite der Bundesrepublik wieder versammeln, um im Hofe eines Berliner Verwaltungsgebäudes die Widerständler rund um Claus Schenk Graf von Stauffenberg zu ehren. Würde beispielsweise die Identitäre Bewegung am Rande der Veranstaltung auftauchen und ein Schild hochhalten, auf dem stünde, was den zum Attentäter gewordenen Wehrmachtsobersten antrieb, den Tyrannenmord zu versuchen („Es lebe das heilige Deutschland!“), müssten deren Aktivisten wohl keine Verhaftung befürchten, aber die Bloßstellung des Systems wäre gleichwohl perfekt. Denn jene, die da Kränze ablegen und die immer gleichen Platituden von sich geben, haben mit Stauffenberg und den Seinen nicht mehr gemein als ein Bestatter mit einem Notarzt. Ersterer trägt zu Grabe, was letzterer nicht zu retten vermochte. Der Widerstand des 20. Juli war Ausdruck einer tiefen Liebe zum eigenen Vaterlande. Das Establishment der Gegenwart jedoch handelt aus einem tiefen Hass auf Deutschland (und sich selbst) heraus.

Stauffenberg wollte Deutschland retten vor einem Mann, der kurz vor Kriegsende dem eigenen Volke die Existenzberechtigung absprach. Wir können und wollen in dieser Zeit das Andenken der Widerständler nicht Leuten überlassen, die in ihrem Hass auf das Eigene ausgerechnet jenem Tyrannen so nahe sind, den heute vor 73 Jahren in der Wolfsschanze sein Schicksal ereilen sollte. Darum wiederhole ich hier gerne, was früher schon einmal gesagt wurde: Unsere AfD ist keine normale Partei, sondern eine Widerstandsbewegung, auf die künftige Generationen genauso bewundernd blicken werden, wie wir heute auf die Helden des 20. Juli.

 

Teilen Sie diesen Beitrag:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.