Im Landtag

Am 4. September 2016 erreichte die Alternative für Deutschland bei der Wahl zum 7. Landtag von Mecklenburg-Vorpommern aus dem Stand 20,8 Prozent der Stimmen und zwar bei einer um 10 Prozent gestiegenen Wahlbeteiligung von 61 Prozent. Die Erfolgsserie der AfD hat sich also auch in unserem Bundesland fortgesetzt und ist in der deutschen Parteiengeschichte einmalig.

Die Landtagsfraktion der AfD bestand zunächst aus 18 Abgeordneten und war somit die zweitstärkste Kraft im Schweriner Parlament. Ich selbst wurde von meinen Kollegen zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt. Ferner war ich fachpolitischer Sprecher für Kirchenpolitik, Kultur, Umwelt und Gleichberechtigung. Außerdem gehörte ich dem Petitions-, Agrar- und Bildungsausschuss an. Im ersten Jahr meiner Abgeordnetentätigkeit wirkte ich an einer Reihe von parlamentarischen Initiativen mit und stellte rund 42 kleine Anfragen zu verschiedenen Themen: http://www.dokumentation.landtag-mv.de/Parldok/freiesuche/1

Im Zuge der Wühl- und Spaltungsarbeit einer kleinen aber lautstarken Clique um Frauke Petry und ihren Ehemann Markus Pretzell sowie deren Handlanger in unserem Landesverband, kam es im September 2017 zur Abspaltung von vier Abgeordneten und deren Austritt aus der Partei. Ich selbst war gezwungen, nach einer zeitgleich von linken Medien ins Werk gesetzten beispiellosen Rufmordkampagne der perfidesten Art die AfD-Fraktion am 1. September 2017 zu verlassen. Mit diesem Schritt konnte ich Partei und Fraktion kurz vor der Bundestagswahl erfolgreich aus der medialen Schusslinie nehmen und die Aufmerksamkeit der verleumderischen Systempresse allein auf mich ziehen.

Nach mehrwöchiger Krankheit habe ich meine parlamentarische Arbeit als nunmehr fraktionsloser Abgeordneter der AfD im November 2017 wieder aufgenommen. Dieser Status wird künftig vieles erschweren. Die Strukturen einer Fraktion mit all ihren Referenten und sonstigen Ressourcen stehen mir fortan nicht mehr zur Verfügung. Das kann mich freilich nicht davon abhalten, meinen politischen Kampf unter den neuen Bedingungen unbeirrt fortzusetzen.

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