Terror in Europa – Folge unserer Wehrlosigkeit

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Es vergeht in Europa keine Woche mehr, da sich nicht irgendwo ein islamistischer Terroranschlag ereignet: Paris, Nizza, Dresden und jetzt Wien. So schockiert wie die Öffentlichkeit nach jeder dieser Bluttaten die Opfer betrauert, so vorhersehbar und immer gleichlautend sind die Reaktionen der Politik. Es sind inhaltsleere Worthülsen und Plattitüden, bei denen man aus bitterer Erfahrung ahnt, dass sie fürderhin keine tiefgreifenden Konsequenzen haben werden. Von allem, was da seitens der Großkopferten aus ihren Regierungszentralen heraus so geäußert worden ist, blieb mir allein der wohl als Drohung gemeinte Satz von Emmanuel Macron im Gedächtnis haften: „Unsere Feinde müssen wissen, mit wem sie es zu tun haben.“ Aha!

Sicher wollte der französische Präsident an dieser Stelle kämpferisch klingen und kann damit allenthalben doch nur Kopfschütteln auslösen ob seiner Weltfremdheit und Naivität, wenn man ihm denn nicht unterstellen möchte, dass er sich über die Opfer des Terrors ungewollt lustig macht. Denn diese furchtbaren Attacken muslimischer Fanatiker sind ja neben anderem nur deshalb möglich, weil jene durchaus sehr genau wissen, mit wem sie es zu tun haben. Sie haben es in beinahe jedem westeuropäischen Staat, vor allem aber in Deutschland mit einer politischen Klasse zu tun, die kaum etwas unterlässt, um dem eigenen Land zu schaden sowie mit einer Öffentlichkeit, die sich das nahezu widerspruchslos gefallen lässt.

Jene Feinde, von denen Macron spricht, haben es mit einer Gesellschaft zu tun, die von ihren Eliten seit Jahrzehnten zu Hass und Verachtung in Bezug auf die eigene Kultur, die eigenen Geschichte, mithin also die eigene Identität erzogen wird. Sie haben es mit Regierungen zu tun, welche ihren Nationen jedes Recht auf Selbsterhaltung absprechen, aus ursprünglich ethnisch weitgehend homogenen Staaten multireligiöse Vielvölkergebilde und damit Schauplätze ausufernder Kulturkämpfe gemacht haben. Die Glaubenskrieger des Islam treffen in Mittel- und Westeuropa auf ein Christentum, das von den eigenen Führern – angefangen beim Papst höchstselbst über Kardinäle und Bischöfe bis hin zu den allermeisten Pfarrern und Pastoren – seiner durch zwei Jahrtausende hindurch verteidigten Glaubenswahrheiten entblößt und zu einem lachhaften Kult rund um den kulturmarxistischen Nihilismus rotgrüner Endzeitesoteriker pervertiert wurde. Anstatt sich auf die offenkundige Notwendigkeit unnachgiebiger Wehrhaftigkeit zu besinnen, wird gerade in Deutschland die eigene Polizei diffamiert, kriminalisiert, somit demoralisiert und in die vorsätzliche Kampfunfähigkeit getrieben. Von dem Unwillen, die eigenen Grenzen zu schützen, möchte ich hier gar nicht weiter reden.

Sämtliche Täter hinter den jüngsten Terroranschlägen waren im Vorfeld den Sicherheitsbehörden bereits hinlänglich bekannt. Sie sind weder konsequent zur Rechenschaft gezogen worden, noch hat man sie in ihre Herkunftsländer abgeschoben. Man hat ihnen keinerlei Schwierigkeiten dabei bereitet, auf offener Straße, in und vor einer Kirche andere Menschen brutal abzuschlachten. Kaum ist das geschehen, beginnen etablierte Politik und Haltungsmedien, die Bluttaten zu relativieren, zu verharmlosen und der Öffentlichkeit Sand in die Augen zu streuen. Vor allem aber wird zum eigentlichen Problem erklärt, dass „die Rechten“ sich den Terror zunutze machen könnten, „um die Gesellschaft weiter zu spalten“. Ein Zeichen für die Einigkeit derselben wäre es freilich, wenn die angeblich so hervorragend integrierte islamische Community gegen die im Namen ihres Gottes verübten Untaten machtvoll protestieren würde. Stattdessen bejubeln Muslime in Berlin und anderswo den Terror und verhöhnen dessen Opfer sowie die politischen Repräsentanten jener Staaten, welche laut geltendem Dogma durch den Islam bereichert werden.

Genau damit haben es unsere Feinde zu tun, und sie können sich angesichts des Zustandes der von ihnen heimgesuchten Länder nur zu weiterem Terror ermutigt sehen. Weiter aufgestachelt und motiviert werden sie vom autokratischen Präsidenten des NATO-Mitgliedes Türkei und dieser wiederum darf sich vorderhand bestätigt fühlen, wenn seine Hasspredigten gegen Europa sowie das Christentum bei den meisten Lenkern der europäischen „Wertegemeinschaft“ auf Duckmäusertum und Appeasement stoßen. Ich musste das gerade erst unlängst im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern erleben, als meine Kritik an der Aggressionspolitik Erdogans im Zusammenhang mit dem aktuellen Krieg gegen Armenien von Vertretern der Blockparteien als Islamophobie diffamiert wurde.

Apropos Armenien: Ich versuche seit Wochen unermüdlich, die hiesige Öffentlichkeit für den kriegerischen Konflikt im Südkaukasus zu sensibilisieren. Nicht zuletzt auch deswegen, weil wir in Deutschland, ja in ganz Mittel- und Westeuropa von den Armeniern lernen können, nämlich wie man reagiert, wenn der Fortbestand der eigenen Kultur, der eigenen Freiheit, der eigenen Identität und mühsam erstrittener demokratischer Errungenschaften bedroht ist und einem deren Erhalt am Herzen liegt.

Seit es in Deutschland eine freiheitlich-patriotische Opposition mit der AfD als parlamentarischer Speerspitze gibt, vor allem aber deren unablässige Aufklärungsarbeit, kann und sollte jeder Bürger eigentlich wissen, wo die Verantwortlichen für eine rasant dahinschwindende öffentliche Sicherheit zu suchen und zu finden sind. Es sind CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, SED/Die Linke und FDP; es sind die Kirchen, Gewerkschaften sowie unzählige mit Steuergeldern gefütterte NGO’s und Vorfeldorganisationen. Es ist der mit Zwangsgebühren finanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk nebst den anderen Hauptstrommedien; es sind nicht zuletzt auch von diesen und/oder vom Staat abhängige „Kulturschaffende“. Sie alle haben Deutschland zu dem gemacht, was es jetzt ist und nebenher jeden kriminalisiert, der es wagte, auf die unvermeidlichen Folgen einer derartigen Politik hinzuweisen. Wer die Wegbereiter unseres Niedergangs also weiterhin gewähren lässt, sollte sich später nicht beklagen. Oder mit anderen Worten: Wie bestellt, so geliefert.

 

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3 Gedanken zu „Terror in Europa – Folge unserer Wehrlosigkeit

  1. Wer Waffen herstellt….oder verkauft…..oder in Umlauf bringt…..muss sich nicht wundern, dass der Krieg in`s eigene Land zurück kommt.

    1. Falsch: Wenn ein Staat nicht in der Lage oder, was Deutschland betrifft, nicht willens ist, seine Bürger gegen den selbst importierten Terror zu schützen, dann sollten seine Bürger das Recht haben, sich ggf. auch mit Waffen zur Wehr zu setzen.
      Wer Schwerter zu Pflugscharen schmiedet wird in Bälde für die Pflügen, die das nicht getan haben!

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