Feuer in Moria – Eine perfekte Kampagne

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Die Ereignisse rund um das Migrantenlager Moria offenbaren einmal mehr die erstaunliche Überlegenheit der internationalen Linken in Sachen Kampagnenarbeit. Anstatt über deren Dreistigkeit zu schimpfen, sollten die freiheitlichen Patrioten Europas endlich die Voraussetzungen schaffen, um es mit ihnen aufnehmen zu können.

Es war eine generalstabsmäßig geplante und bestens durchinszenierte Kampagne, die zeigt: Linke arbeiten hochprofessionell. Vor allem deshalb werden sie Erfolg haben. Ein kurzer Rückblick:

Zunächst ließen diverse linke Nichtregierungsorganisationen (NGO) vor dem Berliner Reichstag 13.000 Stühle aufstellen, welche die Bewohner des Migrantencamps Moria auf der griechischen Insel Lesbos symbolisieren sollten. Das bot den üblichen Verdächtigen wie SPD-Chefin Saskia Esken, ihrem Faktotum Lars Klingbeil sowie weiteren linksradikalen Politikern die Kulisse für deren bizarre Selbstdarstellung mit handgemaltem Pappschild und Büßermiene. Ferner wurden bis anhin noch renitente Bundestagsabgeordnete nachgerade genötigt, peinliche Selbstverpflichtungen zu unterschreiben, um sich in der Folge ohne wenn und aber für die geforderte Scheunentorpolitik einsetzen zu müssen.

In einem zweiten Schritt brachten NGO-Aktivisten vor Ort in Moria die Bewohner des Camps allem Anschein nach dazu, ihre eigenen Behausungen samt nagelneuem Spital in Brand zu stecken. Damit nichts übrigbleibt, wurde die eintreffende Feuerwehr mit Steinen attackiert. Um die Welt aber gingen dann Bilder von angeblich jeden Obdachs beraubten Flüchtlingen, die hilflos zwischen den rauchenden Trümmern herumirrten. Die mehr oder weniger gleichgeschalteten hiesigen Medien verschwiegen freilich den früh aufgekommenen Verdacht, bei einem Teil der mutmaßlichen Flüchtlinge würde es sich um Brandstifter handeln, die Todesopfer in Kauf nahmen, um endlich nach Deutschland zu gelangen.

Abschließend musste in der Bundesrepublik nur noch die sogenannte Zivilgesellschaft – also die linke bis linksextreme Vereinswelt nebst Kirchen und Gewerkschaften – mobilisiert werden, um landauf landab für eine sofortige Aufnahme aller 13.000 Migranten aus Moria zu demonstrieren. Auch das klappte wie am Schnürchen, euphorisch sekundiert von Presse, Funk und Fernsehen. Nebenher empörten sich Politiker und Kulturschaffende allenthalben über die „europäische Schande“, forderten unisono die Bundesregierung auf, sich über geltendes Recht hinwegzusetzen, um Städten und Kommunen in Eigenregie die Aufnahme angeblicher Flüchtlinge zu erlauben.

Angesichts all dessen stellt sich erneut die Frage, ob und wann die freiheitlich-patriotische Opposition in Deutschland – allen voran natürlich die AfD – lernen wird, das Treiben der Linken nicht nur zu verdammen, sondern sich der von ihnen genutzten Methoden selbst zu bedienen. Das wäre nicht einmal anrüchig, denn das linke Milieu nutzt Techniken der Öffentlichkeitsarbeit, die an und für sich weltanschaulich neutral sind. Was wäre also zu tun?

1. Die AfD und mit ihr alle anderen Akteure des freiheitlich-patriotischen Spektrums haben zu begreifen, dass wechselseitige Abschottung bzw. Abgrenzung das größte Hindernis für schlagkräftige Kampagnenarbeit ist.

2. Die AfD muss ihren Alleinvertretungsanspruch, welcher sich in der so absurden wie anachronistischen Ambition manifestiert, DIE neue Volkspartei sein zu wollen, aufgeben. Vielmehr sollte sie sich als Flaggschiff einer anwachsenden Flotte begreifen, deren Bestandteile freilich nur gemeinsam reüssieren können.

3. Sind diese eher ideellen Voraussetzungen erfüllt, kann daran gegangen werden, Stück um Stück den vorpolitischen Raum zu erobern. Wir brauchen eine freiheitlich-patriotische Zivilgesellschaft, ein breites Bündnis „Bunt statt rotgrün“, zu dem Vereine, Bürgerinitiativen, Künstler, Gewerkschafter, kirchliche Akteure, NGO‘s und last not least auch eine entsprechende Medienlandschaft gehören.

4. Parallel dazu muss eine europaweite Vernetzung vorangetrieben werden, um eine länderübergreifende Schlagkraft zu entwickeln. Ohne Unterstützung durch linke Gruppen in Griechenland, hätte die Moria-Kampagne deutscher NGO‘s keinen Erfolg gehabt.

Fazit: Die Ereignisse rund um das Migrantenlager Moria offenbaren einmal mehr die erstaunliche Überlegenheit der internationalen Linken in Sachen Kampagnenarbeit. Anstatt über deren Dreistigkeit zu schimpfen, sollten die freiheitlichen Patrioten Europas endlich die Voraussetzungen schaffen, um es mit ihnen aufnehmen zu können.

 

 

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