Individuelle Mobilität als Ausdruck von Freiheit

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Einst galt Deutschland als die Auto-Nation schlechthin. „Freie Fahrt für freie Bürger“ war das Motto von Generationen. Heute ist das Automobil zum Feindbild geworden, wird verteufelt und seine Nutzung als irgendwie moralisch verwerflich denunziert. Das liegt weniger an der unterstellten Luftverschmutzung, als vielmehr daran, dass das Automobil ein Sinnbild individueller Freiheit und somit den herrschenden Eliten ein Dorn im Auge ist. Statt im eigenen PKW sollen die Leute als Teil eines von der rotgrünen Obrigkeit unablässig gegängelten Kollektivs in Massentransportmitteln durch die multikulturell umgekrempelten Großstädte befördert werden. Zu diesem Zwecke muss die individuelle Mobilität freilich immer teurer werden, was die Bürger wiederum nötigt, vom Dorf in die Stadt zu ziehen. Der ländliche Raum, weil schwerer kontrollierbar und im Angesicht der Zerstörung unserer Identität traditionell widerständiger, wird also zielgerichtet verödet. Kurzum, hinter willkürlichen Schadstoffgrenzwerten und avisierter CO²-Steuer steht nicht der Klimaschutz, sondern die ewige Auseinandersetzung zwischen individueller Freiheit und kollektiver Knechtschaft.

 

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