Grenzschutz wird bürgernah!

Veröffentlicht am

Auf ihrer jüngsten Sitzung hat die Rostocker Bürgerschaft mit großer Mehrheit einer Initiative zugestimmt, künftig noch mehr Migranten in der Hansestadt aufzunehmen. Heute nun meldet die Presse, dass bis zum Beginn des hiesigen Weihnachtsmarktes rund um den Neuen Markt versenkbare Poller sowie Betonbarrieren, sogenannte Truckstopper, installiert werden sollen. Knapp 500.000 Euro will das Rathaus dafür ausgeben. Es heißt, die Besucher des größten Weihnachtsmarktes in Norddeutschland sollen vor Anschlägen geschützt werden und man verweist auf Nizza, Berlin, London und Barcelona, wo Terroristen mit Fahrzeugen in Menschenmassen rasten.

Natürlich ist nicht jeder Migrant notwendigerweise auch ein Terrorist. Doch wer zwischen ungesicherten Grenzen einerseits und den angekündigten Schutzbauten in Rostocks Zentrum andererseits keinen Zusammenhang erkennt, muss schon sehr blauäugig sein. Wenn Sperranlagen, die eigentlich an eine Staatsgrenze, wenigstens aber an die EU-Außengrenze gehören, unterdessen in Innenstädten errichtet werden, dann läuft etwas falsch in Deutschland.

Die linke Parole „No Nation – No Border!“ entpuppt sich als naives Hirngespinst, ja als Bumerang. Grenzen werden nicht einfach verschwinden, sondern stattdessen näher zum Bürger kommen. Ob es das ist, was wir als Gesellschaft wollen?

 

Wir sollten in Kontakt bleiben! Jetzt Newsletter abonnieren!

Teilen Sie diesen Beitrag:

4 Gedanken zu „Grenzschutz wird bürgernah!

  1. Das kommt hier auch bald wie in Brasilien oder Südafrika. Gated Communities, wo die Leute dann hinter Stacheldraht und bewacht von privaten Sicherheitsdiensten leben, während in den Städten nur noch Mord und Totschlag herrscht. Waren Sie schon mal in Johannesburg? Solche Zustände drohen uns hier auch, wenn Merkel und diese anderen Wahnsinnigen nicht bald gestoppt werden. Drum muss die AfD in Bayern und Hessen ein Zeichen setzen, damit die Bürger wieder Hoffnung schöpfen können.

  2. Ob es das richtige Zeichen ist, wenn Herr Gauland wenige Tage vor der so wichtigen Landtagswahl in Bayern in einem Beitrag für die FAZ ganz offensichtlich Anleihen aus irgendwelchen Führerreden nimmt, sei an dieser Stelle einmal dahingestellt. Man muss nicht böswillig sein, um festzustellen, dass die Parallelen ganz offensichtlich sind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.