Deutschland schafft sich ab, Teil 3

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Der schleichenden Deindustrialisierung durch die irrsinnige sogenannte Energiewende soll nun die Demobilisierung Deutschlands durch einen weiteren planwirtschaftlich orchestrierten Prozess folgen, den uns die etablierte Politik als „Mobilitätswende“ verkaufen will. Gemeint ist ein Verbot von Diesel- und bald dann sämtlichen Verbrennungsmotoren. Beides ist die Umsetzung ideologischer Wahnideen auf Kosten der deutschen Bürger und ihrer Volkswirtschaft. Ob dieses Thema ausgerechnet jetzt mit viel Bohai auf die Agenda gehievt wird, um von den nicht minder katastrophalen Folgen der millionenfachen illegalen Masseneinwanderung abzulenken, sei einmal dahingestellt. Fakt ist freilich, dass jeder Vorgang für sich fürchterliche Konsequenzen für unser Land haben wird. Wohl noch nie in der Geschichte hat es einen Fall gegeben, wo die wesentliche Schlüsselindustrie eines Staates von der eigenen Regierung dermaßen demontiert worden ist, wie derzeit die Automobilindustrie in der Bundesrepublik. Die Ursachen dafür bewegen sich meines Erachtens auf zwei Ebenen.

Das wäre einerseits der schon seit längerer Zeit laufende Umbau der deutschen Gesellschaft weg vom Grundgedanken der individuellen Freiheit hin zu einer Art gesinnungsethisch verfassten Volksgemeinschaft. Dazu passt die fortlaufende Unterminierung der Meinungsfreiheit, die Unterordnung des gesamten öffentlichen Lebens unter obskure ideologische Zielstellungen wie Klimarettung und Multikulturalismus, sowie die Politisierung der Privatsphäre durch ein permanent abverlangtes Bekenntnis des Individuums zu staatlicherseits vorgegebenen Normen. Dem steht buchstäblich alles im Wege, was als Ausdruck des autonomen Einzelwesens gewertet werden kann, also auch der Besitz des eigenen Autos als ultimatives Symbol persönlicher Freiheit.

Auf der anderen Seite gilt es auch in diesem Zusammenhang den krankhaften Hass der hierzulande herrschenden Eliten auf die eigene Nation zu betrachten. Die hiesige Autoindustrie gilt den Deutschland-verrecke-Ideologen als Fabrik gewordener Ausdruck unseres Stolzes auf das eigene Vaterland und dessen legendäre Ingenieurskunst, ergo als suspekt. Nun aber bietet sich die Chance, an diesem Frontabschnitt endlich reinen Tisch zu machen und den entsprechenden Unternehmen unter dem Vorwand von Klima- und Gesundheitsschutz ein für alle Mal den Todesstoß zu versetzen. Folgerichtig wird der PKW nach allen Regeln propagandistischer Kunst verteufelt und der Besitz eines solchen als moralisch nicht vertretbar dargestellt. Bisher bizarrster Ausdruck solcher Agitation ist die jüngste Äußerung eines ARD-Journalisten, in welcher dieser eine Emission von Autoabgasen im Straßenverkehr allen Ernstes mit dem Holocaust verglich. Die unmissverständliche Botschaft solchen kruden Unsinns lautet: Wer Autos produziert oder ein solches auch nur fährt, ist nicht besser als weiland die Nazis.

Der AfD gilt unsere Automobilindustrie als Kernelement der ökonomischen Identität und Wirtschaftskraft Deutschlands. Dieser Status entbindet sie freilich nicht von der Verantwortung, sich innovativ weiterzuentwickeln und den modernen Gegebenheiten anzupassen. Niemand wird ernsthaft bestreiten, dass Verbrennungsmotoren einerseits die Verfügbarkeit von Kraftstoffen erfordern, welche aus der endlichen Ressource Erdöl gewonnen werden und andererseits für eine mehr oder minder nachteilige Schadstoffbelastung der Umwelt sorgen. Zukunftsfähige Anpassungen können aus meiner Sicht jedoch nicht durch eine planwirtschaftlich ins Werk gesetzte „Mobilitätswende“ erfolgen, schon gar nicht, wenn diese mitten im Bundestagswahlkampf auf populistische Weise angekündigt wird. Wir müssen Personen- und Warenverkehr insgesamt neu denken. Nötig wäre hier ein umfassendes, mithin also ganzheitliches Konzept. Wer über eine Senkung des Schadstoffausstoßes redet, sollte zum Beispiel auch darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoll wäre, den stetig anwachsenden Güterverkehr verstärkt von der Straße auf die Schiene zu verlagern.

Einstweilen ist das konventionelle Automobil, welches es weiterhin zu optimieren gilt, für die Menschen, gerade in einem von zahlreichen Pendlern bewohnten Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern, die wirtschaftlichste Form der Mobilität. Sollte das Elektroauto dereinst ebenso preiswert und vor allem praktikabel sein wie der herkömmliche Diesel- oder Benzin-PKW, dürfte der freie Markt dafür sorgen, dass sich ersteres gegen letzteres durchsetzen wird. Damit dieser Tag bald kommen möge, sollte der Staat sich darauf konzentrieren, Forschung und Entwicklung zu fördern, von allem anderen aber seine Finger lassen.

 

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